Feengleich

Es gibt ein Reich der Feen. Du kannst sie sehr leicht fühlen und weniger leicht sehen. Sie tanzen stets in Reigen und zaubern Schönheit in dir und um sich rum. Mit den Elementen stets verbunden liegen sie verspielt im Moos herum. Ihre Lichter tänzelnd fein, wollen sie mit deinem Herzen tief verbunden sein. Sie kennen das Dunkel und pflegen die Natur. Sie sind reine Wesen, achtest und vertraust du ihnen nur. Im Unsichtbaren sind sie zu Haus, sie sehen im Dunkel und kennen sich in jedem Winkel deiner Tiefe aus. Sie setzen dir Grenzen, damit du dich erkennst und selbst haben sie keine. Sie helfen dir Himmel und Erde in dir zu spüren und fordern dich auf: vereine!
Wenn dich eine Fee berührt, so berührt sie immer deine Seele. Wenn du sie erkennst, hast du Wünsche frei, sei weise und wähle. Sie bereitet dir das Feld, dann bewirkst du was dir gefällt. Sie wandeln Energien und fügen zusammen, was zusammengehört. Manch einer ist von ihrem Gesang betört. Sie kennen die Heilkraft von Klang und Natur. Sie wollen dich in deiner Pracht leuchten sehen, rein und pur. Begegne ihnen mit Achtung und alles ist dein. Du wirst von ihrem Wirken gesegnet und begeistert sein.

Resilienz

Wachstum in deine Stärke
Der Nachteil von stark wirkenden Menschen, die es auch meistens sind, ist, dass die anderen meinen sie würden alles alleine schaffen. Dass sie Unterstützung von ihnen eigentlich nur abholen und ihnen meinen selbst diese nicht geben zu können oder zu müssen. Das begleitet mich schon mein Leben lang. Ein starker Mensch unterstützt dich so oder so, wenn er mit seiner Seele verbunden ist, was würde also geschehen, wenn auch du diesen Menschen unterstützt? Die Kraft hat er ja dadurch gewonnen, dass er immer wieder durch Schwäche durch ist, Resilienz kultiviert hat. Sich selbst erstarkt hat, durch den Wachstum, der nur im Tal der Verzweiflung, der Trauer und des Schmerzes gewartet hat. Er wird dich niemals schwächen, du würdest nie etwas von deiner Energie verlieren. Er würde mit dir mehr daraus machen. Höre auf ihn zu benutzen, lerne mehr daraus zu machen. Du würdest so viel dazugewinnen und bekommen: Weisheit, Klarheit und dadurch auch Wachstum in deine Kraft. Was würde geschehen, wenn wir nun beginnen diesen starken Seelen, die erfahren und transformiert haben, beizustehen ? Diesen Seelen kannst du vertrauen. Mit diesen Menschen, die schon so viel gesehen und gefühlt haben, mitzufühlen, sie auch dafür anzuerkennen, zu sehen was der Weg bedeutet hat. Die Schwierigkeiten, die sie meisterten, meisterten sie. Das neiden und die Gedanken: Ja die schafft ja alles, sind in Anbetracht des Weges nicht gerecht. Sie sind es auch nicht für dich, egal wie viel Stärke du für dich schon gewonnen hast. Keiner von uns sollte allein irgendwo durchmüssen ohne Unterstützung. Vor allem nicht die, die nichts erwarten, die keine Energie rauben, da sie sich bewusst sind, dass sie sie selbst produzieren. Unsere Gesellschaft hat uns anderes beigebracht. Betrachtet diese Mechanismen des Gebrauchens, des von dort holen wo es viel gibt, anstatt das zu achten, wo es viel gibt und mehr daraus zu machen. Wenn wir beginnen ein echtes Miteinander zu wagen, kann jeder seinen Anteil von dem was er beitragen kann, geben und alle können gut und miteinander leben. Das ist Reichtum und das macht uns im Miteinander stark.

Die Liebe

Die Liebe

Suche sie nicht. 
Sei ihr Heim und 
lasse sie einfach herein. 
Lass sie in dir Heimat finden
ohne sie zu zügeln oder anzubinden.
Sie wohnt da, wo sie willkommen ist, 
sie ist es doch, die dich vermisst wenn du in dir verloren bist
oder dich mit anderen misst.
Lass sie stets in Freiheit sein.
So macht sie es sich 
gemütlich in deinem Heim.
Es fühlt sich wohlig warm 
und friedvoll an,
sie hängt von niemand ab, 
von keiner Frau, von keinem Mann.
Sie ist dein eigenes Gewächs,
das gedeiht und Kinder kriegt,
wenn du es nur lässt.
Die Liebe wohnt, wo Echtes lebt,
wo Freude singt und Freiheit schwebt.
Die Liebe lässt sich da gern nieder,
wo sie Raum hat für ihre Freiheitslieder.
Ihre Flügel breitet sie genüsslich aus,
in deinem wohlig warmen Seelenhaus.

Seelenhunger

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Meine Seele hungert
nach jeder erdenklichen Form,
sich selbst möchte sie erfahren, 
fern ab von jeder Norm.
Meine Seele dürstet,
nach sprudelnden Quellen,
nach Möglichkeiten der Expansion
sie braucht diese Wellen.
Meine Seele hungert,
nach unendlichen Weiten,
dehnend, ergreifend sich zu begreifen
will sie jede Welle reiten.
Meine Seele möchte
neue Abenteuer wagen,
sich in sich ergießen
muss nichts hinterfragen.
Meine Seele möchte,
sich an Wundertüten freuen,
sich von sich erzählen
sie kann es nicht bereuen.
Meine Seele hungert,
sich in allem neu zu finden, 
tanzt mit sich den Tango,
muss nichts halten und nichts binden.

Die Langeweile tötet sie,
macht sie traurig leer,
das Hamsterrad ist Gift für sie,
Routine macht sie schwer.
Alles was sich wiederholt,
Plattenspieler in der Ritze,
ist ein Leidensweg für sie,
raubt sie ihrer Hitze,
kühlt sie ab und laugt sie aus,
macht sie taub und stumpf,
drum staubt eure Leben aus
Veränderung ist Trumpf.

Farbentanz

Wolkenformationenmeer
Mondes Schimmern, 
Sternenheer,
Himmelsglanz und Lichterregen,
Farbentanz und Formensegen,
pures Leben, reines Sein, stelldichimmerwiederein,
atme aus und atme ein,
augenblickeaneinanderreihn,
versinkende Stille,
schmelzender Wille,
allwährende Bewegung,
erneuernde Begegnung,
nichts bleibt, nichts muss
und alles kann,
so wie es endet 
und alles begann,
wird es immer weitergehn,
um die eigne Achse drehn,
windend entwickelnd, 
Spirale der Zeit,
verlockend zärtliche
Unendlichkeit.

Dein Dunkel

Wenn du dem dunkelsten Teil deines Wesens gegenüber trittst, der Macht, die im Dunkeln herrscht, den Kräften die im Geheimen walten, du anerkennst welch grandioses Geschöpf in dir wohnt, begegne ihm mit Liebe und Respekt. Denn dann gräbst du Wurzeln in die Erde, tiefer und tiefer. Daraus erwächst Sicherheit in dir, dein Stamm, du bekommst Kraft und Vertrauen in den Urgrund allen Seins und du beginnst dich aus der Tiefe heraus zu entfalten und zu gestalten zu deiner Größe hin, wächst du über dich hinaus und versprühst die Funken, die man Leben nennt.


Dein individueller Weg

Die Schönheit des individuellen Weges

Es ist so schön, 
sich selbst zu spüren, 
so schön sich treu zu sein. 
Es ist so schön sich nicht mehr zu verlieren, mögen die Stimmen dagegen noch so aufgebracht sein.
Es ist so schön, die weißen und die schwarzen Schatten zu benennen, den Weg sie zu erkennen zu erkennen.
Es ist so schön auch andere zu sehen, neben ihnen zu gehen, die ihren Weg in ihre ganz persönliche Kraft gehen.
Es ist schön auf Augenhöhe Menschen zu begegnen, als ganze Wesen sie in ihrer Individualität zu segnen.

Wenn jeder ist, was er ist,
was sollte noch geschehen.
Jeder geht genau seinen Weg, 
warum sollte er auch meinen gehen. 
Jeder lebt sich ganz und Leben ist Lieben…
und so hätten wir dann den inneren und den äußeren Frieden.

Seelenmelodie

Wenn du in deine
Stille gefallen bist,
am Bachlauf fühlend 
auf dem Moos versunken sitzt,
geh in dich und fühle 
deinen Klang, lass los 
und folge deinem 
innersten Drang,
der deine Seelenmelodie dir bringt. 
Fühle wie ein Kind, das singt. 
Fühle deinen ureigener Ton,
vertrau, das klappt dann schon.
Lass Gewohntes einfach los,
werde im Summen und Tönen so groß,
dass du in Einheit mit der
Natur dich versonnen liebst,
dich in deine Seele fallen lässt, hineinbegibst.
Dann wird sie ihre Flügel entfalten,
deine Gefühle mit dir stimmig verwalten
und deine Seelenmelodie erklingt, 
die der Quelle in dir entspringt.
Dein Potential will jetzt 
erleuchtet sein,
gib dich in die Welt hinein.
Schaffe deine Welt nach 
deinem Herzen,
zuversichtlich geh 
durch die Schmerzen,
sieh was du dir bis hierher hast angetan,
im Gefallen- und Leistenmüssenwahn.
Vergib dir selbst, den Menschen, 
dem Leben und vor allem 
musst du dir selbst vergeben.
Lass dich fallen in den Schoß 
der Natur, ihrer Kraft,
trinke ihren stärkenden Saft.
Glaub an dich, was in dir 
nun erwachsen will,
drück dich aus und lausche still,
was nun dran ist und wesentlich,
für deine Seele, 
dein Herz…
für dich.